RCDS-Nordkonferenz bewertet Bildungsfonds sehr positiv
Die diesjährige RCDS-Nordkonferenz widmet sich ganz dem Thema Bildungsfinanzierung. Private Angebote wie der Bildungsfonds werden sehr begrüßt, denn der Staat wird zukünftig nicht mehr so viel leisten wie bisher.
Auf der Nordkonferenz des Ringes Christlich-Demokratischer Studenten (kurz RCDS) vom 21. bis 22. Mai 2011 in Hannover wurde kontrovers über die Zukunft der Bildungsfinanzierung diskutiert. Eine Podiumsdiskussion, an der sich auch der Studentenwerk-Präsident, Prof. Dr. Rolf Dobischat, beteiligte, führte zu der Erkenntnis, dass BaföG und Stipendien zwar auf absehbare Zeit Säulen der Studienfinanzierung bleiben, private Angebote trotzdem immer wichtiger werden. Denn der Staat wird in Zukunft nicht mehr so viel finanzielle Unterstützung geben können wie bisher. Die engagierte Teilnahme der RCDS-Vertreter an der Podiumsdiskussion zeigte, wie wichtig das Thema Studienfinanzierung ist und wie viel Entwicklungsraum es in diesem Bereich offenbar noch gibt. Während Ideen wie die Einführung einer Absolventen-Steuer auf wenig Beifall stoßen, wurde gerade die einkommensabhängige Rückzahlung der Bildungsfonds Finanzierung sehr positiv gesehen. Denn mit Bildungsfonds kann man späteres Einkommen einfach schon während des Studiums konsumieren, ohne Schulden zu machen und damit auch ohne Risiko. Noch dazu bieten Bildungsfonds eine wesentlich größere Flexibilität hinsichtlich der Finanzierung von Auslandsaufenthalten und Promotionsvorhaben als staatliche Angebote. Einziges Manko ist derzeit noch der geringe Bekanntheitsgrad. Denn Bundesregierung wie Studentenwerke pushen vor allem den staatlich subventionierten KfW-Studienkredit. Auch wenn dies nicht unbedingt immer für jedes Studienvorhaben das am besten passende Angebot ist.
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