Gebührenkompass 2008: sind die Studierenden mit den Studiengebühren zufrieden?
Vor rund zwei Jahren fiel der Startschuss für allgemeine Studiengebühren in den ersten Bundesländern. Die Einführung der Gebührenfinanzierung ist bis heute nicht unumstritten, Hessen etwa hat die Gebühren sogar wieder abgeschafft. Neuerdings scheinen die anfangs vehementen Proteste der Studierenden allerdings abgeebbt. Heißt das jetzt, dass die Studierenden sich mit der Einführung der Gebühren abgefunden haben, mit der neuen Situation etwa zufrieden sind? Eine neue Studie hat dies genauer untersucht:
CareerConcept im Mai auf der Einstieg Abi in Karlsruhe
Wieder einmal öffnet die Messe Einstieg Abi ihre Pforten: am 15. und 16. Mai 2009 können sich Studieninteressierte wieder im persönlichen Gespräch mit Unternehmen und Hochschulen auf die Zeit nach dem Schulabschluss vorbereiten. Bereits zum sechsten Mal findet die Messe in Karlsruhe statt, und CareerConcept ist wieder mit einem eigenen Stand vertreten und berät persönlich zu allen Fragen rund um die Studienfinanzierung.
Akademikermangel in Deutschland? So ganz muss das nicht stimmen …
Immer wieder werden die im Herbst 2008 von der OECD veröffentlichten Zahlen „Bildung auf einen Blick“ zitiert: sie legen den Schluss nahe, dass Deutschland im internationalen Vergleich nur ein schlechtes Ergebnis im Bereich der Akademikerausbildung erreicht. Demnach hätten im Jahr 2006 lediglich 21,2 Prozent der typischen Altersgruppe ein Hochschulstudium abgeschlossen, im OECD-Vergleich seien es hingegen 37,2 Prozent. 21,2 Prozent Absolventenquote verglichen mit 37,2 Prozent – das ist kein gutes Ergebnis für Deutschland. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat die OECD-Indikatoren nun genauer untersucht und kommt zu einem überraschenden Schluss: alles halb so wild.
Festo Bildungsfonds: der einhundertste Studierende wird finanziert
Seit längerem schon gibt es die Studienfinanzierungsalternative speziell für Studierende aus Ingenieurwissenschaften und Technik von Festo und CareerConcept, den Festo Bildungsfonds. Mit diesem Bildungsfonds erhalten die Studierenden nicht nur Geld für ihr Studium nach dem bewährten, einkommensabhängigen Modell der Bildungsfonds von CareerConcept. Über die finanzielle Förderung hinaus werden die angehenden Ingenieure und Techniker auch mit der Mitgliedschaft im Festo-Netzwerk gefördert und gefordert. Mit Florian Stillig startete kürzlich der 100. Finanzierungsnehmer seinen weiteren Weg gemeinsam mit dem Festo Bildungsfonds.
Aufgestiegen und Erfolgreich: Studienabsolventen 10 Jahre nach dem Examen
Insgesamt 5.477 Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen aller Fachrichtungen und Hochschularten haben für die aktuelle Studie „Aufgestiegen und Erfolgreich“ der HIS Hochschul-Informations-System GmbH Angaben zu ihrem beruflichen Werdegang gemacht. Das motivierende und positive Ergebnis: die weitaus meisten Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen befinden sich zehn Jahre nach dem Studienabschluss in angemessenen, gut bezahlten beruflichen Positionen.
Sachsen will keine Studiengebühren mehr einführen
In Sachsen hat die CDU einem Zeitungsbericht zufolge überraschend ihre Haltung geändert und will nun doch keine Studiengebühren mehr einführen. Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) sagte der „Leipziger Volkszeitung“: „Mit mir wird es keine Studiengebühren geben.“ Bisher hatte die sächsische CDU Studiengebühren stets befürwortet, während der Koalitionspartner SPD dies vehement ablehnte.
iPods verlost: Große Nachfrage nach Newsletter-Abonnement
Innerhalb weniger Wochen haben sich etliche neue Abonnenten des Newsletters von bildungsfonds.de registriert. Sie profitieren zukünftig von aktuellen Informationen rund um die Themen Bildungsfonds und Studienfinanzierung, erfahren Neuigkeiten aus der Hochschulwelt, Tipps zu studienrelevanten Themen und vieles mehr. Zwei der neuen Abonnenten können sich über nagelneue iPods freuen, die sie für ihre Registrierung gewonnen haben.
Ab wann muss ein Studentenkredit eigentlich zurückgezahlt werden?
Wer sein Studium über einen Studentenkredit, einen Studienfonds oder Bildungsfonds finanziert, muss sich früher oder später mit der Frage auseinandersetzen, ab wann und wie die Rückzahlungen erfolgen. Dabei gibt es von Anbieter zu Anbieter völlig unterschiedliche Regelungen. Meist wird eine genaue Anzahl an Monaten nach dem im Kreditvertrag festgelegten Studienende als sogenannte Karenzzeit definiert, während der nicht zurückgezahlt werden muss. Meist sind dies sechs bis 24 Monate. Nach dieser Phase unterscheiden sich Studentenkredit und einkommensabhängige Studienfinanzierung mit Bildungsfonds fundamental.
Leistungsnachweis beim Studienkredit: kann es da Probleme geben?
Grundsätzlich möchte sich niemand in seine Studienpläne hereinreden lassen. Die Studienplanung ist etwas sehr Persönliches; jeder plant sein Studium nach individuellen Vorstellungen, Interessen und Ideen, aber natürlich auch nach individuellen Umständen. Da kann es problematisch sein, wenn von außen „hereingeredet“ wird, ob nun von den Eltern, von Freunden, vom Lehrstuhl – oder aber vom Studienfinanzierer.
Fortsetzung der Exzellenzinitiative auf der Kippe
Unter großem Medienrummel ist 2006 und 2007 die sogenannte Exzellenzinitiative gestartet. Sie sollte sicherstellen, dass die Deutsche Bildungslandschaft den internationalen Anschluss nicht verliert. Zwei Milliarden Euro wurden dafür bereitgestellt, die nun an 37 Hochschulen verteilt werden – von denen neun seither offiziell den Titel „Exzellenz-Universität“ führen dürfen. Doch die Fortsetzung der viel versprechend gestarteten Kampagne steht nun auf der Kippe.
Eilinfo: Erste Spezialmesse für Masterstudiengänge in Berlin
Die erste deutsche hochschulübergreifende Spezialmesse für Masterstudiengänge geht an den Start: die "Vocatium" am 28./29. April 2009 in Berlin-Mitte. 74 in- und ausländische Hochschulen sowie zwei Unternehmen beteiligen sich an der Premiere im Atrium der Deutschen Bank (Charlottenstraße 37-38/Unter den Linden). Geöffnet ist die Veranstaltung an beiden Tagen von 10-16 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Die kuriose Nachricht: Hausbesetzer in London bevorzugen Luxusvillen
Hausbesetzer stellt man sich häufig als verwegene Typen vor, die auf der Jagd nach mietfreiem Wohnraum Abbruchhäuser und bröselnde Altbauten mit blinden Fenstern entern und dort unerlaubt „residieren“ – oft vor allem aus Protest und weniger aus schierer Not. Eine Gruppe von Londoner WG-Bewohnern hat das Hausbesetzen nun aufgewertet: sie besetzen feinste Residenzen an edelsten Adressen in der City, wenn deren Bewohner nur selten oder gar nie in der Stadt sind.
