Einstimmung zur Generation Praktikum – die besten Bücher
Der Einstieg ins Berufsleben kann heute sehr mühsam ausfallen. Monat für Monat kommen daher neue Bücher zur Generation Praktikum auf den Markt, um den erlebten Frust zu bewältigen. Vieles klingt beruhigend, doch was ist wirklich lesenswert?
Von einem sicheren Job schon vor Studienende können die meisten Studierenden heute nur träumen. Viele hangeln sich erst einmal von Praktikum zu Praktikum, in der Hoffnung auf einen Ausbau zu einer festen Stelle. Wieder anderen gelingt der Einstieg ohne großen Einsatz doch schon nach wenigen Monaten wächst ihnen die Arbeit über den Kopf oder der Arbeitgeber entlässt aus heiterem Himmel hunderte von Mitarbeitern. Immer mehr Berufseinsteiger, die derartige Situationen erlebt haben, beschließen kurzerhand, ihre Erlebnisse niederzuschreiben und verfassen reihenweise Bücher zur Generation Praktikum. Bei den Verlagen stehen derart autobiografischen Werken die Türen offen. Sie haben längst junge Absolventen in der Krise als dankbare Zielgruppe für den Praktikumsjammer entdeckt. Ihre Taschenbücher verkaufen sich wie warme Semmel. Doch neben einigen packenden, fundierten Werken, ist alt zu oft der erlebte Praktikumsfrust schon auf den einleitenden Seiten runter geschrieben oder die Bücher kommen zu recht eintöniger Quintessenz. Als wären Dauerpraktika oder Kopiermasters die einzigen Optionen für junge Berufsanfänger. Gefragt ist Kreativität und individuelles Denken – im Roman sowie im wirklichen Leben.
Am besten verschafft man sich jedoch selbst einen Eindruck, in wie weit Bücher zur sogenannten Generation Praktikum weiterhelfen und die eigenen Nerven beruhigen könnten. Der Spiegel schlägt hier 6 kurzweilige Titel von ‚Copy Man‘ von Markus Hentrik bis ‚Zwölf Stunden sind kein Tag‘ von Boris Fust vor, die zu lesen es sich wirklich lohnt.
Wie im wahren Leben so könnten auch die Autoren ihre Leistungsfähigkeit und Kreativität etwas mehr unter Beweis stellen. Dann läßt sich’s auch besser davon leben. Der Spiegel stellt hier sechs Bücher vor, bei denen sich das Lesen dennoch wirklich lohnt.
