Neue Studie zur Zukunft der beruflichen Ausbildung: höhere Bildungsabschlüsse klar auf dem Vormarsch

Eine kürzlich veröffentlichte Prognos-Studie beleuchtet die Auswirkungen der Globalisierung, des demographischen Wandels und der technologischen Entwicklung auf den Arbeitsmarkt. Demnach geht die Zahl der Jugendlichen, die für eine Berufsausbildung zur Verfügung stehen, bis 2035 deutlich zurück; die Bedeutung der höheren Bildungsabschlüsse wird stark zunehmen.
Die Altersgruppe der zwischen 17- und 25jährigen schrumpft nach der im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erstellten Studie „Auswirkungen der demographischen Entwicklungen auf die berufliche Ausbildung“ bis 2030 um rund ein Fünftel (!). Da berufliche Qualifikationen schnell veralten können, wird von den zukünftigen Arbeitnehmern mehr Flexibilität und Beweglichkeit gefordert. Das führt zwangsweise dazu, dass Schlüsselqualifikationen immer wichtiger werden, wie sie vor allem in der Hochschulausbildung erworben werden können. Die Studie stellt weiter fest, dass Qualifizierung ganz generell immer wichtiger wird. Denn bei nicht ausreichender Qualifizierung von Ausbildungsanfängern würden Stellen trotz Fachkräftemangel unbesetzt bleiben, so die Studie. Im Ergebnis wird durch die Studie eine schon lange immer deutlicher zutage tretende Erkenntnis erneut unterstrichen: eine Hochschulausbildung wird zukünftig immer mehr an Bedeutung gewinnen und bietet zukünftig noch mehr als bisher die höchsten Freiheitsgrade.

