Warum eigentlich im Ausland studieren?

Jeder weiß, dass es immer wichtiger wird, eine Zeitlang im Ausland zu studieren. So steht es in jedem Karriereratgeber, in (fast) jeder Stellenanzeige, und wird von fast jedem Podium gepredigt. Doch warum eigentlich? Wegen der „interkulturellen Kompetenz“? (Was für ein Wort an und für sich!) (Nur) wegen der Sprachkenntnisse? Wir haben eine interessante Auswahl an Argumenten für ein Studium im Ausland gefunden.
Natürlich steht die Sprache im Vordergrund: im Ausland will man immer auch die sprachlichen Fertigkeiten voranbringen. Je länger man in die Sprache eintaucht, umso reichhaltiger wird der Wortschatz, umso sicherer die grammatischen Kenntnisse und umso höher auch die Sprachgewandtheit. Und natürlich wird Auslandserfahrung bei den meisten Unternehmen auch sehr gerne gesehen, erwartet man bei Auslandserfahrung doch einen sprachgewandten, selbständigen, offenen undflexiblen Mitarbeiter.
Aber über diese beiden klassischen Argumente hinaus lernt man durch ein Studium im Ausland auch ein fremdes Land kennen und taucht in die Kultur und Denkweise durch viele kleine Alltagsbegebenheiten ein, die man auch nach Jahrzehnten noch wissen wird: neue Freunde, witzige Anekdoten, Ereignisse und Erlebnisse – all das sind Erfahrungen im Ausland, die ihre Spuren im eigenen Bewusstsein hinterlassen.
Auch prägt die Auslandszeit die eigene Persönlichkeit: denn es ist eine große Leistung, die Herausforderung zu bewältigen, Wohnung, Auto, Studium, Finanzen und noch allerhand darumherum zu organisieren. Das stärkt das eigene Selbstvertrauen und entwickelt einen weiter.
Und natürlich hat man im Ausland die Chance, neue Leute kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen, die einem auch später helfen werden und denen man selbst helfen kann. So kann man schon zu Studienzeiten die eigene soziale Umwelt um eine „weltweite Komponente“ bereichern – ein Aspekt, den man gar nicht hoch genug bewerten kann.

