Wirtschaftskrise: Angebot an Jobs für Studenten sinkt um 30 %
Wie der Münchner Merkur in seiner Ausgabe vom 19. Februar 2009 berichtete, macht die Wirtschaftskrise auch den Studenten schwer zu schaffen: in den aktuell laufenden Semesterferien gibt es in München bis zu 30 Prozent weniger Jobs als in den Jahren davor. Das habe jobcafe.de, das Internetportal für Studentenjobs in München und Hamburg, verlauten lassen.
So kamen nach Angaben des Portals "jobcafe.de" bislang auf eine offene Stelle drei Bewerber, und nun sind es vier. Dabei sei vor allem die Nachfrage großer Konzerne gesunken. In Unternehmen des Mittelstands sei die Nachfrage nicht so stark zurückgegangen.
Der Autobauer BMW führte aus, dass Werkstudenten eine immer geringere Bedeutung hätten. Ein Sprecher sagte, "Studenten, die sechs Wochen kommen, um Geld zu verdienen, haben wir eigentlich nicht." Das sei aber nur zum Teil auf die Krise zurückzuführen: auch effizientere Abläufe und Schichtmodelle hätten den Bedarf verringert.
Die Gegner der Studiengebühren sehen in dieser Entwicklung ein weiteres Argument für ihre Position: denn durch die allgemeinen Studiengebühren müssten viele Studierende neben dem Studium arbeiten.
Die Finanzierungslücke kann allerdings auch durch einkommensabhängige Studienfinanzierung geschlossen werden, bei der, anders als bei einem Studienkredit, die Rückzahlung rein vom späteren Einkommen abhängt, wie etwa bei den Bildungsfonds von CareerConcept.
Studentenjob-Börsen:
- www.jobcafe.de
- www.jobmensa.biz
