Die kuriose Nachricht: Wenn Dummheit versehentlich tödlich endet
Der Darwin-Preis ist eine Auszeichnung für Tote. Und um ihn zu bekommen, muss man schon eine Leistung vollbringen: man muss sich selbst umbringen – und zwar aus Versehen. Das passiert gar nicht so selten. Die Preisträger im Jahr 2009 sind zwei Bankräuber, die nicht nur den Geldautomaten sprengten.
Diese beiden Kriminellen wollten im September einen Geldautomaten aufsprengen, wie die „Welt Online“ berichtete. Dabei bemaßen sie allerdings die Sprengstoffmenge falsch – und sprengten das ganze Gebäude in die Luft. Das einstürzende Gemäuer begrub die beiden Verbrecher unter sich und erschlug sie.
Der Preis wird von der Gründerin, der Mikrobiologin Wendy Northcutt, jährlich vergeben. Die beiden Belgier wurden in 2009 ausgezeichnet wegen „ihres Beitrags zur Verbesserung des menschlichen Genpools, indem sie sich selbst daraus beseitigt haben“, so Northcutt.
Auch nicht schlecht sind die Plätze zwei und drei: ein Autofahrer, der auf einer Brücke im Stau stand, „mal musste“ und sich darauf hin über das Geländer der 20 m hohen Brücke schwang und in den Tod stürzte, und eine Mofafahrerin, die in einen Fluss gefahren war, aus dem sie gerettet wurde, dann aber wieder hineinsprang, um ihr Mofa zu holen, und beim zweiten Mal dann nicht mehr lebend geborgen werden konnte.
