Deutsche Hochschulen gaben 33 Mrd. EUR aus, 1 Mrd. EUR davon durch Studienbeiträge finanziert
Vor Kurzem gab das statistische Bundesamt bekannt, dass die öffentlichen und privaten Hochschulen in Deutschland im Jahr 2007 für Forschung, Lehre und Krankenbehandlung den Betrag von 33,3 Mrd. EUR ausgegeben haben. Das entsprach einer Steigerung von 3,7 % gegenüber den Werten für 2006; die Zahlen für 2008 lagen noch nicht vor. Größter Ausgabenposten war wie in den Vorjahren auch der Personalaufwand der Hochschulen:
CareerConcept ist umgezogen
Seit dem 22. Juni 2009 ist der Bildungsfonds-Anbieter CareerConcept AG in seinen neuen Räumen in der Lindwurmstr. 109 in 80337 München zu erreichen. Der Umzug war notwendig geworden, nachdem der Mietvertrag in den alten Räumen nicht mehr verlängert werden konnte. In zentraler Lage am Münchner Goetheplatz steht das Team jetzt wie gewohnt für den Service rund um die Bildungsfonds-Finanzierung zur Verfügung. Auch das Team von Studienkredit.de ist ab sofort dort zu erreichen. Sämtliche Telefonnummern bleiben unverändert.
Variable Zinssätze für Studienkredite in den USA sinken zum 01. Juli 2009
Das gesunkene Zinsniveau am Kapitalmarkt schlägt sich nun auch in den USA in niedrigeren Zinsen für Studentenkredite nieder. So sanken die Zinssätze für die meisten festverzinslichen Darlehensprogramme auf zwischen 5,6 % p.a. und 6,8 % p.a. für vom Staat subventionierte Darlehen. Bei den öffentlichen, nicht subventionierten Darlehen sanken die Zinsen auf zwischen 6,8 % p.a. und 8,5 % p.a.
Im Gegensatz dazu sind die Zinsen für variabel verzinste Studentenkredite teilweise noch drastischer gefallen: so halbierten sich die Zinsen z.T. und betragen nun nur noch zwischen 1,88 % p.a. und 3,28 % p.a.
Kostenloses Portal für die Organisation eines Auslandsstudiums
Unter http://www.college-contact.com/ ist ein Portal online, auf dem es Antworten zu sämtlichen Fragen rund um das Studium im Ausland gibt. College-Contact.com kann bei allen Aspekten der Organisation eines Auslandsstudiums an mehr als 175 Hochschulen in 34 Ländern helfen. Dabei sind Beratung und Bewerbungshilfe per Post, E-Mail oder vor Ort in Münster für die Studierenden kostenfrei.
Wissenschaftlicher Nachwuchs zeigt Skepsis gegenüber der Bologna-Reform
Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler an deutschen Universitäten erfüllen zentrale, wichtige Funktionen des Hochschulsystems: sie organisieren Prüfungen, führen einen Großteil der Lehrveranstaltungen durch, helfen Studierenden bei den Fragen zum Studium und betreuen Seminararbeiten. Die Umsetzung der Bologna-Reform, also die Umstellung auf Bachelor-/Master-Abschlüsse, dürfte an kaum einer Stelle im deutschen Bildungssystem daher so starke Auswirkungen haben wie auf die wissenschaftlichen Nachwuchskräfte. Und diese sind nicht an allen Stellen glücklich mit der Reform, wie eine neue Studie des Hochschulinformations-Systems (HIS) herausgefunden hat:
„Studiengebühren-Stausee“: Alles muss raus, aber dalli
NRW-Wissenschaftsminister Pinkwart hat vier Hochschulen gerügt, weil sie Einnahmen aus Studiengebühren nicht ausgegeben haben, obwohl diese eigentlich in die Lehre investiert werden müssten. Das Ministerium gab die klare Direktive: das Geld muss raus und wird ansonsten vom Ministerium verteilt. Zu welch kuriosen Situationen das hektische Geldausgeben führt, konnte man an der Hochschule Niederrhein verfolgen, die auf nicht benötigten 6,5 Mio. EUR Einnahmen aus Studiengebühren saß – bis das Ministerium zum Ausgeben aufforderte. Und die Hochschule gab dann aus:
Warnung aus den USA: Studienkredite nur bis zur Höhe eines Jahresgehalts aufnehmen
Studentenkredite haben, wie jede Finanzierung auch, einen ganz besonderen Charme: kann man doch Geld ausgeben, das man eigentlich gar nicht hat, mit dem Versprechen, es später zurückzuzahlen. Doch genau dieses Versprechen auf eine spätere Rückzahlung muss wohlbedacht sein. Denn wenn die Finanzierungssumme für das Studium zu hoch ist, dann wird es nach dem Studium schwer, dem Finanzierungsgeber das Geld zurückzuzahlen – bis hin zur Unmöglichkeit, dann nämlich, wenn das verfügbare Einkommen nicht mehr ausreichend ist, Zins und Tilgung leisten zu können. Es gibt eine Grenze, aber der die spätere Rückzahlung wohl als nicht mehr gesichert erscheint: dann nämlich, wenn mehr als ein späteres Jahresgehalt als Finanzierung aufgenommen wird.
Google Scholar: neues Portal
Der Suchmaschinengigant Google, Inc. hat ein neues Angebot gestartet, mit dem die Suche nach wissenschaftlicher Literatur erleichtert wird. Von einer einzigen Stelle aus können mit dem neuen Dienst „Google Scholar“ verschiedene Bereiche und Quellen gefunden werden. So können die wichtigsten Arbeiten auf dem Gebiet der wissenschaftlichen Forschung ermittelt werden.
Bildungsfonds: wie funktioniert das Bewerbungs- und Auswahlverfahren?
Bei einer Bildungsfonds-Finanzierung verpflichtet man sich nicht zur Rückzahlung des erhaltenen Finanzierungsbetrags sowie von Zins und Zinseszins, wie das bei einem Studentenkredit der Fall ist. Vielmehr erfolgt nach dem erfolgreichen Berufsstart über einen im Voraus fixierten Zeitraum die Zahlung eines im Voraus fixierten Prozentsatzes des späteren Gehaltes. Bildungsfonds ermöglichen es damit quasi, sich heute schon Gehalt auszahlen zu lassen, was man erst in der Zukunft verdient. Das ist für den Studierenden vollkommen risikolos – für den Bildungsfonds aber nicht: denn wenn jemand nach dem Studium sehr wenig verdient, dann zahlt er oder sie u.U. viel weniger zurück, als nominal ausgezahlt wurde. Im Extremfall entfällt die Rückzahlungsverpflichtung bei lang andauernder Arbeitslosigkeit vollkommen. Damit Bildungsfonds dieses Risiko tragen können, müssen die Bewerberinnen und Bewerber ein Auswahlverfahren durchlaufen, bevor Geld fließt. Und das funktioniert so:
Die kuriose Nachricht
Ein Einbrecher in Fox Point, WI/U.S.A., hatte wenig Glück, als er sein Opfer auswählte: ausgerechnet in Taekwondo-Studio wollte er ausrauben. Womit er nicht gerechnet hatte: der Besitzer hat nur darauf gewartet, ihn gebührend zu empfangen und ihm eine ausgiebige Lektion in Sachen „full contact“ zu erteilen.
Weitere interessante Themen:
Ist eine Finanzierung durch Onlinespiele wirklich möglich? Dass es Menschen gibt, die sich nebenbei ein paar Euro durch kostenpflichtige Onlinespiele hinzuverdienen wie z.B. Gimigames, ist weithin bekannt. Doch dass es in der Branche auch semi-professionelle und professionelle Spieler gibt, welche sich beispielsweise ihr Studium durch das Spielen finanzieren, dürfte viele überraschen...mehr berichtet der Blog Onlinespiele-News.
