Jobtrends 2009: Akademiker bleiben auf der Sonnenseite des Arbeitsmarktes – wenn Sie im richtigen Studiengang unterwegs sind
Kürzlich berichtete der FAZ Hochschulanzeiger über die durchweg positiven Arbeitsmarktchancen von (angehenden) Akademikern im „Krisenjahr 2009“. Dabei ist klar: die schwierige Situation in der Realwirtschaft wird sich zwar irgendwann auch auf den Arbeitsmarkt, und hierbei auch auf den Arbeitsmarkt von Studienabsolventen, auswirken. Die Frage ist aber: wann und wie stark wird das passieren? Für welche Absolventen bleibt die Jobsuche relativ leicht, für wen wird es schwieriger? Und wie sieht es mit den Gehaltsaussichten aus?
Einig sind sich die Experten, dass es momentan schwierig sei, überhaupt abzuschätzen, in welcher Form sich die Krise auf die Arbeitsmarktsituation auswirken wird. Darauf hätten die „fünf Wirtschaftsweisen“ in ihrem üblichen Gutachten hingewiesen: zu sehr hätten wichtige Indikatoren im Laufe der letzten Wochen geradezu Kapriolen geschlagen, als dass eine hinreichend verlässliche Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung in der näheren Zukunft möglich wäre.
Absehbar sei, dass bestimmte Branchen wohl stärker unter den realwirtschaftlichen Bedingungen leiden werden als andere – so etwa die Automobilindustrie, der Banksektor, und auch in manchen Dienstleistungsbranchen wie etwa der Werbewirtschaft und den Medien würde es möglicherweise an manchen Stellen eine getrübte Entwicklung geben.
Generell gilt aber nach einer Analyse des Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, dass eine akademische Ausbildung wie ein Schutz vor Arbeitslosigkeit wirken wird. Denn erstens steige der Bedarf an Akademikern in der Wissensgesellschaft, zweitens werden Arbeitskräfte aufgrund des demographischen Wandels knapp, und drittens gehen mehr Akademiker in den nächsten Jahren in den Ruhestand, als die Universitäten verlassen. Das wissen scheinbar auch die Studierenden: nie zuvor haben sich mehr junge Menschen für ein Hochschulstudium entschieden als im Jahr 2008: rund 390.000 Studienanfänger starteten ihre „Investition in die eigene Zukunft“.
Dabei entscheidet aber stärker als früher der Studiengang über die Beschäftigungschancen. Auf der Website des Hochschulanzeigers findet sich eine Übersicht, welche Studiengänge besonders gute Zukunftsaussichten trotz Krise haben:
