Bachelor-Studiengänge sollen „studierbarer“ werden
Nach einem Gespräch mit der Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz, Margret Wintermantel, kündigten die Kultusminister der Länder Anfang März an, die Bachelor-Studiengänge „studierbarer“ machen zu wollen. Dabei betonte der Präsident der Kultusministerkonferenz, Ludwig Spaenle, dass der Bologna-Prozess unumkehrbar sein.
Spaenle äußerte sich anlässlich der 329. Plenarsitzung der Kultusministerkonferenz Anfang März 2010 zu den Diskussionen zwischen den verschiedenen Beteiligten, also den Ländervertretern, Hochschulen und Studierenden. Diese hätten in einer konstruktiven und ergebnisorientierten Atmosphäre stattgefunden. Die Interessen der Studierenden seien „sehr ernst“ genommen worden: die Länder hätten schnell, umfassend und angemessen auf die Proteste der Studierenden reagiert. Dabei sei der Beteiligung der Studierenden eine hohe Rolle zuerkannt worden: die direkte Einbeziehung der Studierenden in den Bologna-Prozess habe sich bewährt und solle auch in den Ländern fortgesetzt werden.
Von den Studierenden waren im vergangenen Winter insbesondere Stofffülle und Prüfungsdichte in den Bachelor-Studiengängen bemängelt worden. Wirklich sichtbar geändert hat sich seither noch wenig, die Studierendenproteste sind allerdings inzwischen fast überall abgeebbt.
