Brüste lösen (k)ein Erdbeben aus
Ein iranischer Geistlicher hatte behauptet, dass leicht bekleidete Frauen Männer „auf den falschen Weg führen“ und „Unzucht in der Gesellschaft verbreiten“ würden – wodurch Erdbeben ausgelöst würden. Eine amerikanische Studentin erfuhr von dieser absurden Äußerung und organisierte über Facebook eine Protestaktion, an der sich dann über 185.000 (!) Mitglieder beteiligten.
Jen McCreight lud junge Frauen über ihren Blog dazu ein, am 26. April so leicht bekleidet wie nur möglich zur Arbeit zu kommen. Die Idee dahinter: wenn es dann nicht zu Erdbeben käme, wäre auf diese Weise die Behauptung des iranischen Geistlichen widerlegt. Der 26. April wird so nun als „boobquake“-Tag in die Geschichte eingehen. Allerdings gab es ein kleines Problem: in Taiwan kam es an diesem Tag tatsächlich zu einem Erdbeben. So könnte der frauenfeindliche Iraner nun die Aktion möglicherweise nun doch umdeuten und sie nicht als das verstehen, als was sie eigentlich gemeint war: als beißenden Spott über seine Aussagen, dass weibliche Brüste Erdbeben verursachen können.
