Die kuriose Nachricht: Behörde jagt Dreijährigen per Gerichtsvollzieher

Die Bundesagentur für Arbeit hat einem Dreijährigen, dessen Mutter von der Behörde Hilfe zum Lebensunterhalt bezieht, einen Betrag von rund 60 Euro zu viel ausbezahlt. Den fordert sie nun zurück und verschickt dazu Zahlungsaufforderungen, Mahnschreiben, Vollstreckungs-Ankündigungen. Doch der kleine Lucas kann ja gar nicht lesen.
Weil der Junge die Schreiben nicht beantwortete, gingen die Beamten davon aus, dass er sich weigert, seine Schulden zu begleichen. So kam es jetzt zur Eskalation des Verfahrens: die Bundesagentur schickte dem kleinen Lucas wegen 60,65 EUR zu viel bezahlter Leistungen für Unterkunft und Heizung jetzt die Vollstreckungsankündigung vom Hauptzollamt Magdeburg. Nun darf man gespannt sein, ob dem kleinen Jungen seine Ritterburg oder ein paar Benjamin-Blümchen-CDs abgenommen werden…
