Finalisten des Wettbewerbs "Exzellente Lehre" stehen fest

Stifterverband und Kultusministerkonferenz haben Gutachter eingesetzt, um im Hochschul-Wettbewerb "Exzellente Lehre" diejenigen Hochschulen zu identifizieren, die sich ganz besonders im Bereich der Lehre engagieren, die also ihre Sichtbarkeit und Attraktivität als Ausbildungsstätte erhöhen möchten – ganz besonders für grundständig Studierende. Dabei haben sich 57 Universitäten, 47 Fachhochschulen und vier Kunst-/Musikhochschulen um eine Teilnahme bemüht und entsprechende Anträge eingereicht, darunter sechs Hochschulen in kirchlicher bzw. privater Trägerschaft. Mit anderen Worten: 60 % aller Universitäten und 40 % aller Fachhochschulen haben an dem Wettbewerb teilgenommen, der deshalb eine entsprechende Bedeutung hat.
13 Universitäten und elf Fachhochschulen kommen nun in die Schlussrunde und müssen bis Herbst 2009 ihre Ideenskizze aus der ersten Wettbewerbsrunde detailliert ausarbeiten. Sie können mit einem Preisgeld von bis zu einer Million Euro ausgezeichnet werden. Die Ideen sind sehr vielversprechend.
So wird von den meisten Hochschulen großer Wert auf mehr Austausch zwischen den Studenten und Dozenten gelegt, um die Lehre insgesamt stärker auch an den Vorstellungen der Studierenden auszurichten. Aber auch zwischen Dozenten und Professoren soll durch intensiveren Austausch (etwa Coaching und Hospitationen) eine Verbesserung der Qualität der Lehre erreicht werden. Und manche Konzepte wollen auch Studierende früher an die Forschung heranführen, etwa durch studentische Lehr-Lernprojekte.
Folgende Universitäten kommen in die Schlussrunde:
1. RWTH Aachen
2. Universität Bielefeld
3. Universität Bremen
4. Technische Universität Darmstadt
5. Universität Freiburg
6. Universität Göttingen
7. Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
8. Technische Universität Kaiserslautern
9. Universität Kassel
10. Technische Universität München
11. Universität Paderborn
12. Universität Potsdam
13. Verbundantrag Universität Erfurt, FH Erfurt/ TU Ilmenau,
Bauhaus-Universität Weimar/ Partner: Fraunhofer-Institut
für Digitale Medientechnologie
Folgende Fachhochschulen kommen in die Schlussrunde:
1. Evangelische Fachhochschule Berlin
2. Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
3. Hochschule Bremen
4. Hochschule Bremerhaven
5. Hochschule Fulda
6. Fachhochschule Gelsenkirchen
7. Hochschule für Angewandte Wissenschaften HAW Hamburg
8. Fachhochschule Jena
9. Fachhochschule Köln
10. Hochschule Mannheim
11. Fachhochschule Potsdam
