Wirtschaftswoche Uni-Ranking 2009: welche Hochschulen sind bei deutschen Personalchefs am beliebtesten?
Ein weiteres Uni-Ranking ist vor Kurzem erschienen: in Ausgabe 18/2009 berichtete die „Wirtschaftswoche“ ausführlich über die aktuellen Ergebnisse Ihres Hochschulrankings.
Die „Wirtschaftswoche“ führt Ihr Ranking gemeinsam mit der „Jungen Karriere“, dem Personaldienstleister Access und dem Marktforschungsunternehmen Universum durch. Dabei wird bei der Untersuchung traditionell großes Gewicht auf die Meinung der Personalchefs gelegt: Anfang 2009 wurden 5.000 Personalchefs nach ihrer Meinung zu bestimmten Hochschulen befragt. Die „Wirtschaftswoche“ bewertet ganz bewusst nicht die wissenschaftliche Qualität der Hochschule oder befragt ganz bewusst nicht die Studierenden, sondern die Personaler: denn die entscheiden, von welcher Hochschule sie bevorzugt einstellen. Das Ergebnis für 2009 ist teilweise überraschend:
Karriere: Bescheidenheit hilft beim Aufstieg!
Insgesamt 340 junge Nachwuchskräfte wurden in ihren ersten fünf Berufsjahren durch die Bonner Mentoring-Studie begleitet. Diese Untersuchung, in die Daten von 340 Fachhochschul- und Universitätsabsolventen eingingen, wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. Der Bonner Psychologe Prof. Dr. Gerhard Blickle, der die Studie federführend vorantrieb, untersuchte in erster Linie die Erfolge von jungen Talenten, die sich ihre Mentoren selbst suchen. „Außerdem wollten wir herausfinden, wie Berufsanfänger auftreten sollten, um das Wohlwollen höherer Führungskräfte zu finden.“, so Blickle. Als Erfolgsindikatoren wurden das Einkommen und die nach fünf Jahren erreichte hierarchische Position untersucht. Und siehe da: Diejenigen kommen wesentlich schneller voran, die aktiv nach Mentoren suchen. Das gilt auch für Arbeitnehmer mit nur durchschnittlicher Intelligenz und sozialer Herkunft aus der Mittelschicht. Doch das allein reicht noch nicht:
USA: Obama führt einkommensabhängige Studienfinanzierung ein
In den USA haben die meisten Studienabsolventen traditionell ein Darlehen zur Finanzierung ihrer studienbedingten Kosten zurückzuzahlen: der durchschnittliche Bachelorabsolvent verlässt die Hochschule mit mehr als 22.000 USD Schulden (knapp 16.000 EUR). Viele Masterabsolventen haben Kredite in Höhe von 100.000 USD und mehr zurückzuzahlen, wenn sie die Hochschule verlassen (rund 71.000 EUR). Das hängt damit zusammen, dass es in den USA seit Generationen üblich ist, Studiengebühren in signifikanter Höhe zu zahlen - und dass es genau so üblich ist, die Studienkosten zumindest teilweise über Darlehen zu finanzieren. Denn anders wäre es gar nicht möglich, dass bei diesen Kosten so viele Amerikaner studieren können. Doch bei sinkenden Jobaussichten kann die Rückzahlung dieser Summen zum Problem werden. Darauf reagiert die US-Regierung nun und führt eine einkommensabhängige Studienfinanzierung ein, die dem Bildungsfonds-Modell von CareerConcept in einer Hinsicht stark ähnelt.
Neuer Kooperationspartner von bildungsfonds.de: Sprachen lernen leicht gemacht

Das Sprachportal bab.la bietet einen kostenlosen Online-Vokabeltrainer zum Sprachenlernen an. Dabei verfolgt bab.la ein „Mitmach-Prinzip“: Nutzer können eigene Lektionen erstellen und veröffentlichen. Alle Wortlisten werden dann von der Lerngemeinschaft bewertet und kommentiert. Darüber hinaus steuert bab.la mit seinem Team professionelle Vokabellektionen bei. Der Vokabeltrainer verfügt bereits über 1.000 professionelle Lektionen und hunderte Lektionen von Nutzern.
Finalisten des Wettbewerbs "Exzellente Lehre" stehen fest
Stifterverband und Kultusministerkonferenz haben Gutachter eingesetzt, um im Hochschul-Wettbewerb "Exzellente Lehre" diejenigen Hochschulen zu identifizieren, die sich ganz besonders im Bereich der Lehre engagieren, die also ihre Sichtbarkeit und Attraktivität als Ausbildungsstätte erhöhen möchten – ganz besonders für grundständig Studierende. Dabei haben sich 57 Universitäten, 47 Fachhochschulen und vier Kunst-/Musikhochschulen um eine Teilnahme bemüht und entsprechende Anträge eingereicht, darunter sechs Hochschulen in kirchlicher bzw. privater Trägerschaft. Mit anderen Worten: 60 % aller Universitäten und 40 % aller Fachhochschulen haben an dem Wettbewerb teilgenommen, der deshalb eine entsprechende Bedeutung hat.
13 Universitäten und elf Fachhochschulen kommen nun in die Schlussrunde und müssen bis Herbst 2009 ihre Ideenskizze aus der ersten Wettbewerbsrunde detailliert ausarbeiten. Sie können mit einem Preisgeld von bis zu einer Million Euro ausgezeichnet werden. Die Ideen sind sehr vielversprechend:
Studiengebühren: landesweite Proteste in Bayern, Niederlage in NRW
Während in Bayern am 13. Mai über 17.000 Studierende gegen die allgemeinen Studiengebühren auf die Straße gingen, gab es für die Studiengebührengegner in NRW eine empfindliche Niederlage: das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat in einem viel beachteten Urteil entschieden, dass die Erhebung von Studiengebühren über 500 Euro in Nordrhein-Westfalen rechtmäßig ist. Damit unterlag die klagende Studentin, die mit Unterstützung der Studierendenvertretung geklagt hatte. Unterdessen rügten die JU und die Grünen in Nordrhein-Westfalen den dortigen Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart: die Studiengebühren würden „gebunkert“ und kämen so nicht den Studierenden zu Gute, deshalb, so die Forderung, müssten die Zwangsbeiträge wieder abgeschafft werden.
Raus aus den Kinderschuhen: GISMA feiert zehnten Geburtstag
Eine der ersten Business Schools in Deutschland, die vor zehn Jahren ihr Programm gestartet hat, um junge Führungsnachwuchskräfte mit generalistischem Managerwissen auszurüsten, beging ihr Jubiläumsfest: die GISMA in Hannover feierte gemeinsam mit über 350 Gästen aus aller Welt am 09./10 Mai 2009 ihren Geburtstag mit einem Empfang im Neuen Rathaus Hannover. Rund 150 Alumni aus über 40 Nationen nahmen an den Feierlichkeiten teil. Die GISMA war Pionier und Wegbereiter desMBA Gedankens in Deutschland: nach einer USA-Reise des damaligen Ministerpräsidenten von Niedersachsen, Gerhard Schröder, wurde das Projekt einer Business School in Niedersachsen zur Chefsache erklärt. Und auch in Sachen Studienfinanzierung beging die GISMA neue Wege:
Regelstudienzeit überschritten: kann das für den Studienkredit problematisch sein?
Wer sich sein Studium mit einem Studentenkredit, einem Bildungsfonds oder einem Studienfonds finanziert, hat sich einigen Regeln zu stellen, was den Studienverlauf betrifft. So sollte man schon aus eigenem Interesse so zügig wie möglich studieren, denn eine kürzere Studiendauer bedeutet auch automatisch eine geringere Finanzierungsdauer und damit einen geringeren Finanzierungsbetrag: das Studium wird dadurch nicht teurer als unbedingt notwendig. Doch was geschieht, wenn sich das Studium unerwartet in die Länge zieht, etwa durch Krankheit oder aus familiären Gründen? Dann ist die vorgesehene Studiendauer schnell überschritten, und die Finanzierung kann ins Schlittern geraten.
Immer mehr ältere Gasthörer an deutschen Hochschulen
Nach aktuellen Medienberichten gibt es an deutschen Hochschulen immer mehr Gasthörer: so waren im letzten Wintersemester rund 37.000 Gasthörer eingeschrieben. Damit sind heute rund sieben Prozent mehr Gasthörer eingeschrieben als noch vor zehn Jahren, wie das statistische Bundesamt mitteilte. Der Anteil der über 60jährigen an den Gaststudierenden betrug im Wintersemester 1998/1999 noch 35 Prozent; im Wintersemester 2008/2009 lag der Anteil bei 45 Prozent.
Die kuriose Nachricht: Behörde jagt Dreijährigen per Gerichtsvollzieher
Die Bundesagentur für Arbeit hat einem Dreijährigen, dessen Mutter von der Behörde Hilfe zum Lebensunterhalt bezieht, einen Betrag von rund 60 Euro zu viel ausbezahlt. Den fordert sie nun zurück und verschickt dazu Zahlungsaufforderungen, Mahnschreiben, Vollstreckungs-Ankündigungen. Doch der kleine Lucas kann ja gar nicht lesen.
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Ist eine Finanzierung durch Onlinespiele wirklich möglich? Dass es Menschen gibt, die sich nebenbei ein paar Euro durch kostenpflichtige Onlinespiele hinzuverdienen wie z.B. Gimigames, ist weithin bekannt. Doch dass es in der Branche auch semi-professionelle und professionelle Spieler gibt, welche sich beispielsweise ihr Studium durch das Spielen finanzieren, dürfte viele überraschen...mehr berichtet der Blog Onlinespiele-News.
