Umfrage von McKinsey: High Potentials möchten entweder im Ausland oder selbständig arbeiten
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Unter dem Titel „Most Wanted – die Arbeitgeberstudie“ haben McKinsey&Company und das Karrierenetzwerk e-fellows.net eine Umfrage unter mehr als 3.500 Stipendiaten durchgeführt. Dabei standen die Kriterien im Fokus, nach denen sich die Stipendiaten ihre Arbeitgeber aussuchen – und nach denen sie ihre Berufswünsche generell gestalten möchten. Von Krisenstimmung keine Spur: die Befragten glauben mehr denn je an ihre Entwicklungsmöglichkeiten und lassen sich nicht beirren. Interessant sind aber die gravierenden Unterschiede zwischen den Studierenden der einzelnen Fachrichtungen.
So ist eine spätere Auslandstätigkeit für fast 40 Prozent der Wirtschaftswissenschaftler die erste Wahl, und etwa ein Drittel der Geistes- und Sozialwissenschaftler streben ebenfalls eine Karriere jenseits der Bundesgrenze an. Bei den Mathematikern, Physikern und Informatiker hingegen will weniger als jeder Fünfte (17 Prozent) ins Ausland. Insgesamt ist eine Tätigkeit im Ausland für fast 27 Prozent aller Befragten die erste Wahl.
Ebenfalls interessant: über die Hälfte (54 Prozent) können sich grundsätzlich eine selbständige Tätigkeit vorstellen – und für gut jeden Zehnten ist die Arbeit im eigenen Unternehmen sogar die allererste Wahl.
Studienjahr im Ausland-kostenlosen Katalog anfordern
Die Attraktivität einer akademischen Laufbahn ist im Vergleich zur im Vorjahr durchgeführten Studie erneut zurückgegangen: nur noch 13,1 Prozent der befragten Top-Studenten sehen ihre Zukunft in academia. Auch Unternehmensberatungen, Investmentbanken und die Automobilbranche haben an Anziehungskraft verloren – im Gegensatz zu Pharmaindustrie und Filialbanken, die in der Beliebtheit gestiegen sind. Im Hinterfeld landeten erneut Handel und Versicherungen.
Ihren Arbeitgeber suchen sich die Studierenden nach dem erwarteten Spaß an der Arbeit, der Begeisterung für die jeweiligen Produkte und möglichst herausfordernde Aufgaben aus. Das Einstiegsgehalt und Gehaltssteigerungen ist Männern deutlich wichtiger als Frauen.
