ArbeiterKind.de: neues Portal will zum Weg an die Uni ermuntern
Die Initiative ArbeiterKind.de ermutigt Schülerinnen und Schüler nicht-akademischer Herkunft zum Studium und unterstützt sie auf ihrem Weg zum erfolgreichen Studienabschluss. Lediglich 23 % der Kinder nicht-akademischer Herkunft studieren nämlich – das ist nur die Hälfte derer, die dank Hochschulreife eigentlich studieren könnten! Dabei geht es gar nicht mal so sehr immer um fehlende finanzielle Mittel, die von den Kindern der Eltern ohne akademische Bildung als Hindernis vor einem Studium gesehen werden: was vor allem fehlt, sind Informationen darüber, was studieren bedeutet, wie es geht (und wie es nicht geht) und was man dabei beachten muss. ArbeiterKind.de will das ändern:
Umfrage von McKinsey: High Potentials möchten entweder im Ausland oder selbständig arbeiten
Unter dem Titel „Most Wanted – die Arbeitgeberstudie“ haben McKinsey&Company und das Karrierenetzwerk e-fellows.net eine Umfrage unter mehr als 3.500 Stipendiaten durchgeführt. Dabei standen die Kriterien im Fokus, nach denen sich die Stipendiaten ihre Arbeitgeber aussuchen – und nach denen sie ihre Berufswünsche generell gestalten möchten. Von Krisenstimmung keine Spur: die Befragten glauben mehr denn je an ihre Entwicklungsmöglichkeiten und lassen sich nicht beirren. Interessant sind aber die gravierenden Unterschiede zwischen den Studierenden der einzelnen Fachrichtungen:
Mit dem iPhone an der Vorlesung teilnehmen
Immer mehr Universitäten und akademische Einrichtungen weltweit bieten ihren Studierenden wie auch der gesamten Öffentlichkeit Vorlesungen, Skripten und Lehrinhalte online an, per YouTube oder iTunes. Erstaunlich dabei: insbesondere ausländische Hochschulen, die extrem hohe Gebühren verlangen, stellen den Content zum Download für jedermann bereit – meist kostenlos. Der Grund dürfte verblüffend einfach sein:
Studium im Ausland immer beliebter
Das Statistische Bundesamt (Destatis) teilte mit, dass ausländische Hochschulen bei deutschen Studierenden immer beliebter werden. Im Jahr 2007 haben etwa 90.000 Studierende ein Studium im Ausland verfolgt, das waren rund 8 % mehr als noch im Jahr zuvor. Damit hat sich ein mehr als zehn Jahre anhaltender Trend immer stärker verfestigt:
Weltweit Praktika absolvieren – ganz ohne Flugkosten
Moderne Kommunikations- und Organisationstechnik verändert die Arbeitswelt seit vielen Jahren. Spätestens seit der Internetrevolution Mitte bis Ende der 1990er-Jahre sind produktivitätssteigernde Mittel wie E-Mail oder Projektmanagementmethoden nicht mehr aus der hochentwickelten Dienstleistungsgesellschaft wegzudenken. „Fraktale Organisationsformen“ dringen jetzt auch in die Welt der Praktika vor: schon gibt es die ersten „virtuellen Praktika“ in Unternehmen, die man gar nicht mehr von innen sieht.
donare.de: neue Fundraising-Plattform gestartet
Viele Menschen leisten etwas ganz außergewöhnliches: sie besteigen einen Berg, laufen einen Marathon, machen Bungeejumping oder ähnlich kuriose Dinge. Sie alle können sich jetzt für wohltätige Organisationen engagieren, indem sie kräftig Spenden sammeln - und das ganz leicht mit Hilfe einer neuen Plattform: donare.de ist vor wenigen Wochen an den Start gegangen.
Bildungsstipendien in NRW sollen Leitbild für Deutschland werden
In NRW sind zum Wintersemester 2009/2010 rund 1.400 Studierende in den Genuss von Bildungsstipendien in Höhe von 300 EUR pro Monat gekommen, die zur Hälfte vom Staat, zur Hälfte von privaten Geldgebern finanziert werden (wir berichteten: Artikel )Dieses Modell wurde jetzt in den Koalitionsvertrag der neuen schwarz-gelben Bundesregierung als Leitbild für ganz Deutschland aufgenommen. Ob das funktionieren kann:
Warum muss man sich für eine Bildungsfonds-Finanzierung bewerben?
Bei einer Bildungsfonds-Finanzierung erhält man seine studienbedingten Kosten (Lebenshaltung, Studiengebühren, Einmalaufwand) von einem Bildungsfonds bezahlt. Im Gegenzug verpflichtet sich der Student oder die Studentin, nach dem erfolgreichen Berufsstart über einen genau definierten Zeitraum einen genau definierten Prozentsatz des erzielten Einkommens an den Bildungsfonds zurückzuzahlen. Im Fall langer Arbeitslosigkeit erlöscht die Rückzahlungsverpflichtung sogar! Prozentsatz und Laufzeit sind fixiert. Damit trägt der Bildungsfonds in jedem einzelnen Fall ein hohes Risiko:
Alumni finanzieren Studierende ihrer Hochschule
Bei immer mehr Studierenden setzt sich der Alumni-Gedanke durch: man kehrt „seiner“ Hochschule nach dem Studium nicht mehr einfach den Rücken zu, sondern bleibt ihr weiterhin verbunden, fühlt sich ihr verbunden. Das kann sogar so weit gehen, dass man die aktuellen Studierenden tatkräftig und auch finanziell unterstützt. In Deutschland gibt es einen Vorreiter für diesen Gedanken: exebs e.V., der Verein der Ehemaligen der European Business School International University Schloss Reichartshausen, finanziert die Studierenden der EBS seit Jahren mit dem exebs-Bildungsfonds:
Die kuriose Nachricht: Weihnachtsmann in Australien soll nicht mehr „Hohoho“ rufen
Die ersten Lebkuchen werden schon seit Wochen verkauft, und an immer mehr Orten duftet und klingt es weihnachtlich: ohne Zweifel, das Jahr neigt sich dem Ende zu. Bald wird es wieder Weihnachtsmärkte und auch Weihnachtsfeiern geben, und damit auch Weihnachtsmänner. In den englischsprachigen Ländern kündigt sich der Weihnachtsmann immer mit dem Ruf „Hohoho“ an (denn so treibt er ja die Rentiere an, die seinen Schlitten ziehen) – nicht mehr so in Australien: dort wurde das verboten.

