455.300 neue Studierende – die meisten in Bachelorstudiengängen
Wie das statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden mitteilte, starteten im Wintersemester 2008/2009 an deutschen Hochschulen insgesamt 455.300 Studierende ihr Studium im ersten Fachsemester, das entspricht einer Steigerung von 12 % gegenüber dem Vorjahr. Rund zwei Drittel der Studienanfänger schrieben sich für einen Bachelorstudiengang ein. Die Gesamtzahl der Studierenden im ersten Semester eines Bachelor-Studiums nahm damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum um ein Viertel zu.
Besonders weit vorangeschritten ist der Bolognaprozess demzufolge bei den Fachhochschulabschlüssen. Von rund 156.000 Studienanfängerinnen und –anfängern, die ihr Studium an einer Fachhochschule aufgenommen hatten, begannen 83 % in einem Bachelorstudiengang; bei den Erstsemesterinnen und –semestern an einer Universität schrieben sich rund 65 % in einen Bachelorstudiengang ein. Vergleicht man diese Zahlen mit dem Vorjahr, so nahm die Zahl der Studienanfänger in einem Bachelorstudiengang bei den Fachhochschulen um 30 % zu, bei den Universitäten um 22 %. Beide Werte spiegeln das hohe Tempo wider, mit dem der Bologna-Prozess nunmehr an Fahrt aufgenommen hat.


