In Zeiten der Krise geben Eltern weniger für ihre Kinder aus
Die Forschungsgruppe Wahlen hat für die Dresdner Bank eine aktuelle Umfrage unter rund 1.000 Wahlberechtigten mit Kindern durchgeführt. Dabei ging es um die Frage, ob die Eltern heute mehr oder weniger Geld für die Ausbildung der Kinder beiseite legen als vor der Krise. Das Ergebnis: die Bereitschaft der Eltern, für die Zukunft ihrer Kinder Geld zurückzulegen, ist spürbar zurückgegangen.
Sparten vor zwei Jahren noch 71,1 Prozent der befragten Eltern für die Bildung ihrer Kinder, sind es bei der aktuellen Umfrage gute sechs Prozentpunkte weniger, nämlich 64,8 Prozent. Mehr als ein Drittel aller Eltern legt also überhaupt kein Geld für Schule und Studium zur Seite. Parallel dazu ist die Bereitschaft der Eltern gesunken, sich an der Ausbildung der Kinder zu beteiligen: lehnten vor zwei Jahren noch 26,2 Prozent der Eltern ab, sich an der Ausbildung ihrer Kinder zu beteiligen, so sind es im Jahr 2009 schon 34,4 Prozent. Und auch beim Konsum möchten sich immer weniger Eltern einschränken: 2007 traten noch 80,6 Prozent der Befragten beim eigenen Konsum zu Gunsten der Kinder auf die Bremse, 2009 sind es nur noch 70,3 Prozent.
Diese Zahlen verdeutlichen, wie wichtig Angebote wie BAföG, Studienkredite oder auch Bildungsfonds für die Finanzierung der Ausbildung geworden sind. Auf unserer Schwesterseite http://www.studienkredit.de gibt es zahlreiche Informationen zu Studienförderung mit Studienfinanzierungslösungen der unterschiedlichsten Anbieter. Dort kann man Studentenkredite vergleichen, den eigenen Finanzierungsbedarf ermitteln und aktuelle Informationen abrufen.


