Studium der „Generation Ich“: Ergebnisse der Studierendenbefragung unicensus09
Im Juni 2009 wurden knapp 1.200 Studenten an 50 Hochschulen in Deutschland für den unicensus09 befragt. Diese Studie spiegelt das Lebensumfeld von Studentinnen und Studenten in Deutschland wider. Dabei geht es vor allem um die Nebentätigkeiten neben dem Studium, mit dem das Studium finanziert wird. Welche Bedeutung hat die Arbeit neben dem Studium, wo findet man Arbeit, und wie sieht die Hitliste der Studentenjobs aus? Der unicensus09 weiß die Antworten.
Demnach ist den Studenten am wichtigsten, dass der Job gut bezahlt wird, dass es eine flexible Zeiteinteilung gibt und dass man möglichst selbständig arbeiten kann. Die Unternehmenskultur, Internationalität und die Produkte eines Unternehmens spielen hingegen praktisch keine Rolle. Wichtiger ist offenbar, dass neben dem Studium auch wichtige Sozialkompetenzen erworben werden können, für die der enge und zunehmend verschulte Bachelor-Lehrplan keinen Platz mehr lässt. 62 Prozent der befragten gehen während des Semesters einem Nebenjob nach, 77 Prozent während der Semesterferien. Ein knappes Drittel des Budgets steuert der eigene Verdienst bei; der Nebenjob wird meist über Unternehmenswebsites und Internetforen gefunden, aber auch durch Freunde und Kommilitonen und Online-Jobbörsen.
Auf der Ausgabenseite schlägt die Wirtschaftskrise durch: so knausern Studentinnen inzwischen beim Kleiderkauf, ihre männlichen Kommilitonen beim Kauf von Technik.

