Hier finden Sie alle Newsbeiträge aus dem Bildungsfonds Newsletter zum Thema Studienkredit:
Gibt es eine Altersbeschränkung für Studienkredite?
Spielt es eigentlich für einen Anbieter von Studienkrediten eine Rolle, wie alt ein Finanzierungsnehmer eines Studienkredites ist? Häufig lautet die richtige Antwort auf diese Frage (nicht nur von Juristen): „Das kommt darauf an!“ – etwa, was es für ein Studiengang ist und an welcher Hochschule, wie der persönliche Werdegang gewesen ist und welche beruflichen Ziele sich jemand gesetzt hat. Bei manchen Kreditinstituten gibt es ganz klare Grenzen – etwa beim KfW-Studienkredit, bei dem Bewerber bei Beantragung der Finanzierung nicht älter als 31 Jahre sein dürfen.
Ab wann muss ein Studentenkredit eigentlich zurückgezahlt werden?

Wer sein Studium über einen Studentenkredit, einen Studienfonds oder Bildungsfonds finanziert, muss sich früher oder später mit der Frage auseinandersetzen, ab wann und wie die Rückzahlungen erfolgen. Dabei gibt es von Anbieter zu Anbieter völlig unterschiedliche Regelungen. Meist wird eine genaue Anzahl an Monaten nach dem im Kreditvertrag festgelegten Studienende als sogenannte Karenzzeit definiert, während der nicht zurückgezahlt werden muss. Meist sind dies sechs bis 24 Monate. Nach dieser Phase unterscheiden sich Studentenkredit und einkommensabhängige Studienfinanzierung mit Bildungsfonds fundamental.
Leistungsnachweis beim Studienkredit: kann es da Probleme geben?
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Grundsätzlich möchte sich niemand in seine Studienpläne hereinreden lassen. Die Studienplanung ist etwas sehr Persönliches; jeder plant sein Studium nach individuellen Vorstellungen, Interessen und Ideen, aber natürlich auch nach individuellen Umständen. Da kann es problematisch sein, wenn von außen „hereingeredet“ wird, ob nun von den Eltern, von Freunden, vom Lehrstuhl – oder aber vom Studienfinanzierer.
Regelstudienzeit überschritten: kann das für den Studienkredit problematisch sein?

Wer sich sein Studium mit einem Studienkredit, einem Bildungsfonds oder einem Studienfonds finanziert, hat sich einigen Regeln zu stellen, was den Studienverlauf betrifft. So sollte man schon aus eigenem Interesse so zügig wie möglich studieren, denn eine kürzere Studiendauer bedeutet auch automatisch eine geringere Finanzierungsdauer und damit einen geringeren Finanzierungsbetrag: das Studium wird dadurch nicht teurer als unbedingt notwendig. Doch was geschieht, wenn sich das Studium unerwartet in die Länge zieht, etwa durch Krankheit oder aus familiären Gründen? Dann ist die vorgesehene Studiendauer schnell überschritten, und die Finanzierung kann ins Schlittern geraten.
Warnung aus den USA: Studienkredite nur bis zur Höhe eines Jahresgehalts aufnehmen
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Studentenkredite haben, wie jede Finanzierung auch, einen ganz besonderen Charme: kann man doch Geld ausgeben, das man eigentlich gar nicht hat, mit dem Versprechen, es später zurückzuzahlen. Doch genau dieses Versprechen auf eine spätere Rückzahlung muss wohlbedacht sein. Denn wenn die Finanzierungssumme für das Studium zu hoch ist, dann wird es nach dem Studium schwer, dem Finanzierungsgeber das Geld zurückzuzahlen – bis hin zur Unmöglichkeit, dann nämlich, wenn das verfügbare Einkommen nicht mehr ausreichend ist, Zins und Tilgung leisten zu können. Es gibt eine Grenze, aber der die spätere Rückzahlung wohl als nicht mehr gesichert erscheint: dann nämlich, wenn mehr als ein späteres Jahresgehalt als Finanzierung aufgenommen wird.
Variable Zinssätze für Studienkredite in den USA sinken zum 01. Juli 2009
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Das gesunkene Zinsniveau am Kapitalmarkt schlägt sich nun auch in den USA in niedrigeren Zinsen für Studentenkredite nieder. So sanken die Zinssätze für die meisten festverzinslichen Darlehensprogramme auf zwischen 5,6 % p.a. und 6,8 % p.a. für vom Staat subventionierte Darlehen. Bei den öffentlichen, nicht subventionierten Darlehen sanken die Zinsen auf zwischen 6,8 % p.a. und 8,5 % p.a.
Im Gegensatz dazu sind die Zinsen für variabel verzinste Studentenkredite teilweise noch drastischer gefallen: so halbierten sich die Zinsen z.T. und betragen nun nur noch zwischen 1,88 % p.a. und 3,28 % p.a.
